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Viren, Trojaner und Würmer

stellen eine stets ernst zu nehmende Bedrohung für Rechner dar. Dabei geht es nur sekundär um den Inhalt des Rechners, das primäre Ziel von Wurm- Viren- und Hacekrangriffen ist stets, den Rechner zu infizieren und dann für eigene Zwecke benutzen zu können. So kann ein entsprechend kompromittierter Rechner beispielsweise als Spam-Relay genutzt werden, um tausende von Emails in die Welt hinaus zu schicken. Oder aber es werden DDoS-Angriffe gefahren. Diese Angriffe werden koordiniert von millionen Rechnern weltweit gleichzeitig ausgeführt, und richten sich in der Regel gegen große Netzwerke von Firmen wie beispielsweise Google oder Microsoft. 

Gerne wird auch ein fremder Rechner missbraucht, um als Sprungbrett zur Verschleierung von illegalen Aktivitäten - sei es zur Erzeugung von Schwarzkopien rechtlich geschützter Software, sei es ein Angriff in irgend einer Form auf fremde Rechenr oder Netzwerke - zu dienen. Bei all diesen Varianten ist der zuletzt ermittelbare Verursacher der Eigentümer des kompromittierten Rechners, bzw. der Inhaber des Anschlusses, über den der Rechner online ging. Sämtliche zivil- oder strafrechtliche Konsequenzen bleiben an diesem Anschlussinhaber hängen. Das kommt leider öfter vor, als man denkt.

Der letzte Grund, einen fremden Rechner zu infizieren ist, um einen Trojaner einzuschleusen, mit dem z.B. Onlinebanking Daten abgefangen werden, um beispielsweise Transaktionen zu fälschen.

All dies sind Szenarien, die zumindest zu einem signifikanten Teil von Personen mit kriminellem Hintergrund ausgeführt werden. Man muss dabei wissen, dass eine tiefergehende Kenntnis zur Ausnutzung solcher Angriffe nicht notwendig sind. Es sind Softwarepakete käuflich zu erwerben, mit denen nahezu jeder - egal mit welchem Kenntnisstand - mit einer Einarbeitszeit von wenigen Stunden selber Schadsoftware produzieren kann.

 

Virenbekämpfung

Der Antivirensoftware kommt daher eine sehr wichtige Aufgabe zu: Sie soll vor all diesen Gefahren schützen.

Da die meisten Bedrohungen heutzutage über ein Netzwerk ausgeführt werden,haben wir uns entschlossen, den Abschnitt zur Schadsoftware im Bereich Netzwerk anzusiedeln, auch wenn er thematisch nicht so ganz astrein passt.

Antivirensoftware

Es gibt viele Antivirensoftware, kommerzielle, freie, und auch kostenlose. Die Leistung kann man dabei nicht unbedingt am Preis fest machen. Welche Software die richtige ist, kann man so pauschal nicht sagen, denn es kommt auf den Einsatzzweck an.

 

Zu den kostenlosen Angeboten zählen unter Anderem:

  • Avira Free AV (http://www.free-av.de) für den Privatanwender ist die Classic Version kostenlos nutzbar. Die Erkennungsrate ist recht gut.
  • ClamWin (http://de.clamwin.com/) ist ein Open Source Virenscanner, basierend auf dem ClamAV Unix Antiviren Toolkit. Leider fehlt derzeit noch eine automatische Scanfunktion für Dateien, die vom Betriebssystem geöffnet werden
  • Avast (http://www.avastz.de)
  • AVG (Download-Seite bei CHIP Online) Chip.de stellt über den Link eine bequeme direkte Downloadmöglichkeit bereit. CHIP Online hat selber mit AVG nichts zu tun.